• Vorsicht Lippenherpes!

    Wer regelmäßig unter Lippenherpes leidet, zieht sich in der kalten Jahreszeit besonders leicht die lästigen Bläschen zu. Das Immunsystem ist im Winter oft durch Erkältungskrankheiten geschwächt, und diese Chance nutzt das Herpes-Virus.

    Rund 90% der Deutschen tragen das Virus in sich und bei rund 30% bricht der Lippenherpes immer wieder aus.

    Besonders wichtig ist die notwendige Hygiene bei einer Herpesinfektion. So ist zum Beispiel das gemeinsame Benutzen von Handtüchern tabu. Zu Schwangeren, Neugeborenen und zu Menschen mit einer Hauterkrankung sollte man Abstand wahren.

    Während der Infektion sollte auf das Tragen von Kontaktlinsen verzichtet werden, um eine Infektion der Bindehaut zu vermeiden. Zum Auftragen einer speziellen Creme empfiehlt sich ein Wattestäbchen. (Quelle: Novartis-Pressemitteilung)

    Um die Herpes-Infektion zu verkürzen empfehlen wir als homöopathische Unterstützung Croton tiglium D6 als Tabletten oder Globuli sowie Aspecton Immun mit Cystus-Extrakt als Immuntherapeutikum.

  • Was tun bei einem Zeckenbiss?

    Zahlreiche Erkrankungen werden durch Zeckenbisse übertragen. Jährlich erkranken in Deutschland ca. 50.000 – 60.000 Menschen an Borreliose und 150 – 200 Personen an FSME. Zecken fallen nicht von den Bäumen wie oftmals angenommen wird, sondern leben in Bodennähe wie z.B. im hohen Gras, unter Sträuchern und in Gebüschen.

    Was tun? Wenn sie die Zecke entdeckt haben, die sich in ihrer Haut festgesaugt hat, sollten sie diese so schnell wie möglich entfernen, da das Infektionsrisiko von Borreliose und FSME mit der Dauer des Saugaktes wächst. Dabei sollten sie einige Punkte beachten: · Entfernen sie die Zecke am besten mit einer speziellen Zeckenpinzette oder Zeckenkarte. Diese erhalten sie natürlich in unserer Apotheke.

    Die Zecke muss so nah wie möglich an der Haut erfasst und dann ohne zu drehen, langsam aus der Haut herausgezogen werden. Mit Hilfe der Zeckenkarte wird die Zecke aus der Haut herausgeschoben. Vermeiden sie es dabei, die Zecke vor allem am Hinterleib zu quetschen, denn dann gelangen vermehrt Krankheitserreger in den Körper.

    Tropfen sie kein ÖL oder Klebstoff auf die Zecke.

    Desinfizieren sie nach Entfernung der Zecke die Wunde gründlich Wie kann man feststellen, dass man an Borreliose oder FSME erkrankt ist, wie kann man sich schützen und wie können diese Krankheiten behandelt werden?

    Die Borreliose kann in 3 Stadien verlaufen. Die ersten Anzeichen einer Borrelien-Infektion ist ein rötliches Knötchen, das sich zu einer ringförmigen Rötung ausweitet. Oftmals geht die Krankheit in diesem 1. Stadium mit grippeartigen Beschwerden einher. Wochen bis Monate nach Infektionsbeginn kann es zum 2. Stadium kommen. Hierbei treten vor allem Entzündungen der Gelenke, Nerven und Muskeln, Kribbeln oder Taubheitsgefühl sowie Nervenlähmungen auf. Nach Monaten bis Jahren kann Borreliose, wenn sie nicht ausreichend behandelt wurde, in Stadium 3 übergehen. Diese Phase ist vor allem durch Hautveränderungen und rheumatischen Beschwerden sowie chronischen Gelenk- und Muskelentzündungen gekennzeichnet. Diagnostiziert werden kann die Borreliose durch eine körperliche Inspektion sowie eine Blutuntersuchung. Prinzipiell kann diese Krankheit in jedem Stadium mit Antibiotika ausgeheilt werden. Eine medikamentöse Vorsorge in Form einer Schutzimpfung ist leider nicht möglich, da in Europa die Impfung noch nicht zugelassen ist. Bei der FSME beträgt die Dauer vom Zeckenbiss bis zum ersten Auftreten der Symptome in der Regel 7-14 Tage. Nicht immer führt der Biss einer infizierten Zecke zu einer Infektion und nur bei jedem 3. Infizierten treten Krankheitserscheinungen auf. FSME kann in 2 Phasen verlaufen. In der ersten Phase treten grippeartige Beschwerden auf. Falls Phase 2 eintritt, kann es zu einem Befall des zentralen Nervensystems kommen, wobei man zwischen leichten (Hirnhautentzündung) und schweren Verläufen (Gehirnentzündung) unterscheidet. Zu Beginn der Erkrankung kann das Virus meist direkt im Blut bzw. in der Nervenflüssigkeit nachgewiesen werden. Wie bei den meisten Viruserkrankungen gibt es auch bei FSME keine spezifische Therapie. Antibiotika sind leider wirkungslos. Ist die Erkrankung erstmals ausgebrochen, kann nur versucht werden, die Symptome zu lindern. Den besten Schutz vor einer FSME Infektion bietet die Impfung. In der Regel sind 3 Impfungen notwendig, um den vollen Impfschutz zu erreichen. Der Impfschutz hält in der Regel 3 Jahre.

  • Diabetes - oft zu spät erkannt!

    Diabetes ist eine Volkskrankheit. Rund 10% der Deutschen leiden darunter und die Zahl wächst.
    Die Dunkelziffer ist noch viel höher, da Diabetes häufig erst nach 5 bis 10 Jahren diagnostiziert wird. Oft beginnt sie mit einer gestörten Glukosetoleranz, bei der der Blutzuckerspiegel nach den Mahlzeiten  viel zu hoch ist. Oft hilft in dieser Phase eine Umstellung der Lebensführung [z.B. gesündere Ernährung, Gewichtsabnahme und mehr Bewegung].

    Es gibt zwei Typen der Diabetes mellitus:

    Der Typ 1 entsteht, wenn insulinproduzierende Zellen [sog. Beta-Zellen] zerstört sind. Die Ursache hierfür können erblich bedingt sein, sowie durch eine Virusinfektion oder eine Fehlleitung des Immunsystem hervorgerufen werden. Die höchste Zahl der Neuerkrankungen wird bei Kindern von 11 bis 13 Jahren diagnostiziert. Daher auch der Name „jugendlicher“ Diabetes.

    Der Typ 2 entsteht meist ab dem 40. Lebensjahr und wird deshalb als Alterdiabetes oder Alterszucker bezeichnet. Hierbei sprechen die Körperzellen nicht mehr in gewohntem Maße auf Insulin an. Gründe hierfür sind meist fettreiche Mahlzeiten und Bewegungsmangel.

    Häufige Anzeichen einer Diabetes mellitus:

    • starker Durst,
    • vermehrtes Wasserlassen,
    • unerklärbare Gewichtsabnahme,
    • Abgeschlagenheit und allgemeine Leistungseinbuße,
    • Neigung zu Infektionen,
    • schlecht heilende Wunden,
    • Wadenkrämpfe,
    • Sehstörungen,
    • Juckreiz und
    • Acetongeruch der Atemluft
  • Schmerzmittel

    Welches Schmerzmittel brauche ich eigentlich?

    Schmerzen können verschiedene Ursachen haben. Sie sind wichtige Empfindungen, die uns bei gefährlichen bzw. zerstörerischen Einwirkungen von außen und Krankheiten im Körper warnen sollen, damit diese behandelt bzw. beseitigt werden können. Man unterscheidet zwischen kurzfristigen akuten Schmerzen, die eine warnende Funktion haben und nach Beseitigung in der Regel schnell abklingen und chronischen Schmerzen, die längere Zeit anhalten und damit ihre Funktion als Warnsignale verloren haben.

    Als häufigsten Grund für die Einnahme von Schmerzmitteln geben die Deutschen Kopfschmerzen an. Kopfschmerzen lassen sich in 3 große Gruppen einteilen:

    Kopfschmerzen allgemeiner Ursache. Ausgelöst werden diese durch Stress, Schlaf und Bewegungsmangel sowie Alkoholgenuss.

    Spannungskopfschmerzen, die bei Belastungssituationen auftreten können.

    Migräne, die als pochender und klopfender Kopfschmerz beschrieben wird und in der Regel anfallsartig auftritt. Ursachen für Migräne können hormonelle Veränderungen, psychische Belastungen, bestimmte Nahrungs- und Genussmittel und mangelnder Schlaf sein.

    Weitere Schmerzen, die häufig zur Einnahme von Schmerzmitteln führen, sind Regel- und Zahnschmerzen. Regelschmerzen gehen oftmals durch die hormonelle Veränderung auch mit Kopfschmerzen einher. Bei Zahnschmerzen sollten Sie sich immer von Ihrem Zahnarzt behandeln lassen. Die Einnahme von Schmerzmittel soll hierbei lediglich dazu dienen, die Wartezeit bis zum nächstmöglichen Arzttermin erträglicher zu machen.

    Achten Sie beim Kauf und bei der Einnahme von Schmerzmitteln darauf, dass das Medikament genau auf Ihre Schmerzen abgestimmt ist und auf Ihre Empfindlichkeit bezüglich der Nebenwirkungen.

    Wir haben für Sie die wichtigsten Informationen über die vier am häufigsten eingesetzten Schmerzmittel zusammengefasst:

    Schmerzmittel Gut bei So wirkt´s Wirkzeit Für Kinder Vorsicht
    Paracetamol Gelegentlichem Kopfweh ( nicht beim „Kater“), Begleitschmerzen beim grippalen Infekt, Fieber. Schwächt das „Schmerz- Erleben“ im Gehirn, senkt Fieber. Nach 30-60 Minuten, hält ca. 4 Std. an. Geeignet – aber es wirkt nicht bei Entzündungen. Nebenwirkungen sind Leber- und Nierenschäden –z.B. bei Dauergebrauch oder Überdosierung.
    Acetylsalicylsäure (ASS) Gelegentlichen Kopfschmerzen, Fieber. Verhindert im Körper die Bildung von „Prostaglandinen“, die Schmerzen, Entzündungen und Fieber fördern. Verhindert im Körper die Bildung von „Prostaglandinen“, die Schmerzen, Entzündungen und Fieber fördern. Nach 20-60 Minuten, hält ca. 4-6 Std. an. Nicht wenn sie einen Virusinfekt oder Fieber haben. Sonst können Leber und Hirn geschädigt werden. Greift Magen und Darm an; nicht bei Empfindlichkeit oder Geschwüren. Verdünnt das Blut; also wenig ratsam bei Zahnweh, Regelschmerz,
    Ibupropfen Kopfweh, Zahnschmerzen, Regelschmerzen, Fieber. Schmerzlindernd, entzündungshemmend, fiebersenkend. Nach 15-20 Minuten, hält ca. 4-6 Std. Ab 6 Monate (als spezielle Säfte). Reizt Magen und Darm, leicht blutverdünnend.
    Naproxen Regelschmerzen, leichten bis mittelstarken Gelenkschmerzen. Verhindert die Bildung von „Prostaglandinen“, lindert damit Schmerz, Entzündungen und Fieber. Nach 15-20 Minuten, hält bis zu 12 Std. Erst ab 12 Jahre. Ohne ärztlichen Rat max. 7 Tage einnehmen. Reizt Magen und Darm, leicht blutverdünnend. Nichts für Asthmatiker.
  • Immunsystem

    Das Immunsystem – Heute wichtiger denn je!

    Das Immunsystem dient dem Körper vornehmlich zur Abwehr von Krankheitserregern mit denen er tagtäglich konfrontiert wird.

    Faktoren wie Stress, Schlafmangel und unausgewogene Ernährung führen zu einer erhöhten Infektanfälligkeit der Betroffenen. Fehlen z.B. in der Nahrung dauerhaft bestimmte Stoffe wie Eisen‚ Zink oder Vitamine, ist die Abwehrfähigkeit des Körpers herabgesetzt.

    Fühlen Sie sich abgeschlagen, kraftlos? Leiden Sie häufig unter Erkältungen oder sind Sie großen Belastungen ausgesetzt? Ja, dann sollten Sie Ihr Immunsystem unterstützen.

    Hier einige Tipps zur Stärkung des Immunsystems:

    Bewegen Sie sich regelmäßig, beispielsweise in Form von Sport oder Spaziergängen an der frischen Luft.

    Ernähren Sie sich gesund. Essen Sie viel Obst, Gemüse und Rohkost.

    Trinken Sie viel Wasser.

    Duschen Sie sich regelmäßig abwechselnd warm und kalt ab.

    Neben diesen Maßnahmen können Sie Ihr Immunsystem zusätzlich mit Präparaten aus unserer Apotheke stärken. Diese sogenannten Immunstimulantien helfen Ihnen, Krankheiten vorzubeugen. So dient beispielsweise die Anwendung von Echinacea als Schutz bei drohenden Erkältungs- und Grippewellen.

    Darüber hinaus zeigt die Einnahme von Vitaminen und Mineralstoffen, vorzugsweise in einer Mischung mit Cystus-Extrakt, eine positive Wirkung.

  • Cholesterin

    Cholesterin ist eine Grundsubstanz des Körpers und wird sowohl durch die Nahrung zugeführt, als auch vom Körper selbst in der Leber hergestellt. Mit Hilfe von Cholesterin kann der Körper stabile Zellwände aufbauen, Gallensäure herstellen, Speisen verdauen, Vitamin D produzieren sowie bestimmte Hormone bilden.

     

    Wie man sieht, übernimmt das oftmals als „böse“ verteufelte Cholesterin viele wichtige Aufgaben im Körper. Aber woher kommt der negative Ruf des Cholesterins?

     

    Man muss zwischen den beiden Cholesterinwerten LDL und HDL unterscheiden.

    Im Blut wird Cholesterin wegen seiner schlechten Wasserlöslichkeit an Eiweiß gebunden und erst dann transportiert. Dieses Transportcholesterin heißt HDL („gutes Cholesterin“) und LDL („böses Cholesterin“). Der HDL-Wert im Blut sagt aus, wieviel Cholesterin aus der Peripherie in die Leber zurückgelangt und damit nicht in den Gefäßen hängengeblieben ist. Daher sollte dieser Wert hoch sein.

    Ein hoher LDL-Wert zeigt an, dass im Körper Cholesterin zirkuliert, welches sich an den Zellwänden ablagern kann. Dieser Wert sollte möglichst niedrig sein, da dadurch unter anderem das Herzinfarktrisiko erhöht wird.

     

    Was kann man tun, um die Cholesterinwerte zu senken?

    Bei leicht erhöhten Cholesterinwerten kann es oft schon ausreichend sein, die eigenen Ernährungsgewohnheiten umzustellen. Dabei sollte man die Zufuhr von cholesterinreichen Nahrungsmitteln reduzieren. Sehr viel Cholesterin ist in Eigelb, Innereien, aber auch in fettem Fleisch, Wurst, Butter, Käse und Sahne enthalten.

    Gut hingegen sind pflanzliche Fette. Fisch, Obst und Gemüse können sie ohne Bedenken verzehren.

    In Fällen, bei denen der Cholesterinwert zu stark vom Sollwert abweicht, kann mit Medikamenten regulierend eingegriffen werden.

  • Allergien

    Allergien – ernstzunehmende Krankheiten

    Eine Allergie ist eine ernstzunehmende Krankheit. Allein in Deutschland leiden rund 30 Millionen Menschen an Allergien.

    Allergie – was ist das?

    Eine Allergie ist eine Überempfindlichkeitsreaktion des menschlichen Immunsystems auf körperfremde oder körpereigene Substanzen. Der Körper bildet also Abwehrstoffe gegen vermeintliche Angreifer, obwohl diese harmlos sind.

    Bisher sind 2000 Allergene bekannt. Das höchste Allergiepotential haben Eiweiße, Pollen oder Wolle. Allerdings kann theoretisch jede Substanz eine Allergie auslösen. Die oftmals heftigen Reaktionen des Organismus äußern sich in Form von Juckreiz, Augentränen, Fließschnupfen oder Atemnot. Wird die Allergie nicht behandelt können schwerwiegende Krankheiten wie z.B. Asthma entstehen.

    Einige der am weitesten verbreiteten Allergieformen sind Heuschnupfen sowie Tierhaare- und Hausstauballergie.

    Woher kommen Allergien?

    Allergische Reaktionen beruhen auf Fehlinformationen im bioenergetischen Regulations-System. Die genaue Ursache für Allergien ist noch nicht bekannt. Viele Theorien gehen von einer Kombination verschiedener Ursachen aus, wobei Faktoren wie Umwelt, Lebensgewohnheiten, Psyche und Vererbung eine Rolle spielen.

    Wie kann eine Allergie diagnostiziert werden?

    Ob und unter welcher Allergie Sie leiden, kann am besten von einem Allergologen festgestellt werden. Dieser erkundigt sich nach ganz unterschiedlichen Faktoren, die für eine Allergie charakteristisch sind: Zeitpunkt und Stärke der aufgetretenen Beschwerden, Kontakt mit Tieren, Beruf und Hobbys sowie Ess- und Trinkgewohnheiten. All diese Faktoren sowie eine Allergieneigung durch vererbte Veranlagungen können Hinweise auf den Auslöser der Allergie geben. Neben dieser Analyse der Krankheitsgeschichte, führt der Arzt in der Regel einen Hauttest durch. Falls dieser nicht zu einer eindeutigen Diagnose führt, kann ein Bluttest letztendlich Klarheit über die Allergieursache bringen.

    Therapiemöglichkeiten

    Die einzige Behandlungsform, die den Verlauf der allergischen Erkrankungen positiv beeinflussen und in vielen Fällen sogar heilen kann, ist die spezifische Immuntherapie (SIT), auch Hypnosensibilisierung oder Allergie-Impfung genannt. Dabei werden dem Körper Allergene in steigender Dosierung zugeführt, um eine Toleranz für Allergieauslöser zu verursachen. Vor allem bei Kindern kann dadurch das Asthmarisiko stark herabgesetzt werden.

  • Asthma

    Atmen Sie durch!

    Asthma ist eine komplexe chronische Erkrankung, die Menschen aller Altersklassen betrifft. In Deutschland leiden ca. 4-5 % der Erwachsenen und 10 % der Kinder an Asthma.

    Nicht allein allergische Reaktionen sind verantwortlich. Als wesentliche Ursache werden veränderte Lebensgewohnheiten und die Zunahme von Luftschadstoffen gesehen.

    Die Symptome von Asthma:

    Asthma ist eine wiederholt und plötzlich auftretende Verengung der Atemwege. Dabei ziehen sich die Muskeln der Bronchien zusammen. Es kommt bei den Betroffenen zu schwerer Atemnot und Hustenanfällen, wobei oft ein zäher und klebriger Schleim abgehustet wird. Die Verkrampfung der Bronchialmuskeln führt dazu, dass die verbrauchte Luft nicht ausgeatmet werden kann.

    Ursachen:

    Die eigentliche Ursache von Asthma ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Faktoren, die eine Erkrankung begünstigen, sind eine angeborene Allergiebereitschaft und eine Überempfindlichkeit der Atemwege.

    Ca. 20 % aller Asthma-Anfälle werden durch äußere Reize wie Pollen, Hausstaub oder Tierhaare hervorgerufen. Auch Infektionen der Atemwege können zu Asthma führen. Ein Großteil der Patienten leidet unter so genanntem Belatungsasthma. Es tritt nach körperlicher Anstrengung auf.

    Wie erfolgt die Diagnose:

    Wichtig für die Diagnose ist eine Lungenfunktionsuntersuchung. In einzelnen Fällen entnimmt der Arzt Blutproben und führt Hauttests zur Überprüfung einer möglichen Überempfindlichkeit gegenüber spezifischen Stoffen (Allergenen) durch.

    Therapiemöglichkeiten:

    Durch eine abgestimmte Basistherapie und eine gute Anfallsbehandlung sind die Beschwerden gut unter Kontrolle zu bekommen. Auch vorbeugende Maßnahmen spielen bei Asthma eine große Rolle. Zur medikamentösen Behandlung existieren Arzneimittel in Form von Sprays und Tabletten. Gute Erfolge werden auch durch zusätzliche Therapiemöglichkeiten wie Atemschulungen erzielt.

  • Aids

    Aids – Was Sie wissen sollten

    Aids steht für die englische Bezeichnung „Acquired Immune Deficiency Syndrome“. Es handelt sich hierbei um einen Immundefekt, bei dem die Abwehrkräfte des Körpers gegenüber Krankheiten vermindert sind. Ursache für Aids ist die Infektion mit HIV, dem „Human Immundeficiency Virus“. Die HIV – Infektion verläuft in verschiedenen Stadien. Nach einer Infektion erfolgt ein krankheitsfreies Intervall von mehreren Jahren bis Jahrzehnten. Nachweisbar ist die Krankheit in dieser Phase lediglich durch eine Blutuntersuchung frühestens 6 – 8 Wochen nach der Infektion. Mit Aids wird das Stadium bezeichnet, bei dem das Immunsystem stark beeinträchtigt ist. Diese Phase der Erkrankung ist durch Gewichtsabnahme, schwere Infektionserkrankungen und bestimmte Krebserkrankungen gekennzeichnet.

    1981 sind die ersten HIV – Fälle aufgetreten und seitdem mehr als 60 Millionen Menschen infiziert worden und mehr als 20 Millionen Menschen an Aids gestorben. Über 95% der Menschen mit HIV/Aids leben in Schwellen- und Entwicklungsländern. Die Übertragung des HIV – Virus erfolgt durch ungeschützten sexuellen Kontakt, Blut und kann von der Mutter in der Schwangerschaft oder beim Stillen auf das Kind übertragen werden. Zwar ist die HIV – Infektion nicht heilbar, aber dank medizinischer Therapien kann der Ausbruch der Krankheit bzw. das Fortschreiten der Krankheit sehr lange hinausgezögert werden.